Gespielt wird mit einem normalen Skatblatt (32 Karten). Jeder Spieler hat drei "Leben".
Jeder Spieler bekommt drei Karten, der Geber zwei Stapel a drei
Karten. Dann wählt der Geber einen seiner Stapel aus und darf wählen,
ob er die drei Karten behalten will. Wenn ja, kommen die anderen drei
in die Mitte, sonst tut er die aufgenommen drei in die Mitte und der
zweite Stapel ist seiner.
Ziel des Spiels ist es Möglichst viele Punkte mit seinen drei Karten
zu sammeln. Dabei zählen 7, 8, 9 und 10 die entsprechenden Punkte,
Bube, Dame und König 10 Punkte und das As elf Punkte. Zusammengezählt
dürfen die Punkte nur, wenn sie von einer Farbe (Karo, Herz, Pik,
Kreuz) sind (also ein Pik König, eine Pik Acht und ein Herz Bube
ergeben 18 Punkte. wäre der Bube hingegen auch von Pik, so hätte man
28 Punkte). Man muß nun versuchen, sich durch tauschen möglichst viele
Punkte zusammenzusammeln. Sonderwertungen sind drei gleiche Karten von
unterschiedlichen Farben (z.B. drei Damen) werden mit 30.5 gewertet.
Drei Asse zählen nicht 30.5 sondern auch 31, man kann also damit auch
gleich hinlegen.
Der Spieler links vom Geber beginnt. Bei einem Spielzug hat man nun
mehrere Möglichkeiten:
er tauscht eine seiner Karten mit einer aus der Mitte
er tauscht alle Karten mit denen aus der Mitte
er "schiebt", d.h. tut gar nichts
er sagt "Stop" wenn er meint, er hätte genug Punkte auf der Hand (geht
nur wenn er nicht tauscht und ist erst möglich, wenn jeder Mitspieler
einmal dran war)
er legt seine Karten offen auf den Tisch, wenn er 31 Punkte auf der
Hand hat. Ist das der Fall, ist das Spiel sofort beendet und es wird
ausgewertet. (Dies passiert entweder ganz am Anfang, wenn jeder seine
Karten aufnimmt oder aber direkt nach einem Tausch, wenn man sich 31
Punkte "ertauscht hat. Auf jeden Fall darf man 31 Punkte nicht auf der
Hand behalten, wenn man nicht sofort hinlegt hat man verloren.)
So geht es reihum. Wenn alle Mitspieler hinteinander schieben, werden
die drei Karten in der Mitte aus dem Spiel genommen und durch drei
neue Karten vom Talon ersetzt. Eine Sonderregel besagt noch, daß wenn
ein Spieler in der Mitte eine 7-8-9-Kombination vorfindet, es ihm
freigestellt ist, auch diese durch drei neue Karten aus dem Talon zu
ersetzen und dann zu tauschen. Wenn ein Spieler "Stop" angekündigt
hat, ist jeder Spieler nach ihm noch genau einmal dran. Danach ist das
Spiel beendet und es wird ausgewertet.
Taktisch ist es nicht nur schlau, sich Karten zu tauschen, die man
selbst gut benötigt, sondern auch mal anderen (von denen man weiss,
was sie sammeln) gute Karten "wegzutauschen".
Die Auswertung:
Der Spieler mit den wenigsten (zusammengehörigen) Punkten auf der Hand
hat verloren und verliert ein "Leben". Haben mehrere Spieler gleichwenig
auf der Hand, so verlieren sie auch jeder ein "Leben". Sinkt die
"Lebensanzeige" auf 0, so "schwimmt" man, d.h. man hat ein letztes Gnadenleben,
verliert man ein weiteres Mal, so scheidet man aus dem Spiel aus uns der Rest
spielt alleine weiter.
Mau-Mau Spielregeln
Vorbereitung
Ein Spiel für zwei bis fünf Personen mit einem 32er Blatt.
Spielanleitung
Jeder Spieler erhält fünf Karten. Der Rest wird zu einem Talon ge-
schichtet und die oberste Karte offen daneben gelegt. Ziel ist es,
alle seine Karten so schnell wie möglich abzulegen. Dabei muss man
immer eine Karte spielen, die vom Wert oder der Farbe der obersten
Karte des Ablagestapels entspricht.
Liegt also Beispielsweise eine Herz-Neun, darf man jede beliebige
Herz-Karte oder eine Neun spielen. Jeder darf nur eine Karte spielen.
Wenn der nächste keine passende Karte auf der Hand hat, muss er eine
Karte vom Stapel ziehen. Es ist auch freiwilliges Ziehen möglich, man
muss nicht spielen. Wer nur noch eine Karte auf der Hand hat sagt laut
"Mau", um seine Mitspieler zu warnen. Vergisst er es, muss er zwei
Karten aufnehmen.
Nun gibt es aber noch Karten, die den Ablegeprozess beschleunigen oder
verlangsamen:
Siebenen zwingen den nächsten zwei Karten aufzunehmen ohne eine Karte
ablegen zu dürfen. Er kann aber auch mit einer weiteren Sieben
kontern. Der Nächste in der Reihe muss dann vier Karten nehmen, usw.
Achten zwingen den nächsten Spieler eine Runde auszusetzen, sprich
keine Karte spielen zu dürfen.
Asse erlauben ihrem Ausspieler noch eine Karte zu legen.
Buben kann man unabhängig von der Farbe immer spielen. Der Ausspieler
darf die Farbe der nächsten Karte bestimmen.
König Herz Der nächste Spieler muss drei Karten nehmen und darf keine
Ausspielen. Kontern mit einer Sieben ist nicht möglich.
Variationen
Es kann vereinbart werden, das man nach dem Ziehen noch eine Karte
spielen darf, wenn man eine passende erhält. Bei mehr als fünf
Teilnehmern kann ein zweites 32er Blatt hinzugenommen werden. Wer den
Herz-König spielt, darf zusätzlich auch noch die neue Farbe bestimmen.
Es ist auch lustig, festzulegen, dass Funktionskarten jederzeit
gespielt werden können.
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